| Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer besuchte die Gartenschau im Innviertel |
|
Von 4. bis 6. Juni 2010 öffneten mehr als 40 Besitzerinnen und Besitzer im Kulturdorf Europas 2010 Kirchheim in Innkreis ihre grünen Paradiese der Öffentlichkeit. Foto: Land OÖ/Cerpnjak; (v.l.n.r.): Gemeinderatsmitglied Josef Dallinger, Vize-Bürgermeister Ferdinand Forstenpointner, Hildegard Hartl, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Bürgermeister a.D. Hans Hartl und ÖVP Bezirksgeschäftsführer Ried i. I. Gerald Schauer-Weiss. "Gehn ma Garten schaun" ist eine von zahlreichen Veranstaltungen, die heuer im Rahmen des Europäischen Kulturdorfs 2010 in Kirchheim im Innkreis stattfand. Über 7.000 Besucherinnen und Besucher haben auf rund sechs Kilometer von 4. bis 6. Juni 2010 die grünen Oasen in Kirchheim besucht. "Oberösterreich ist ein Land der Hobbygärtner und der Gartenfreunde. Das belegt auch das enorme Besucherinteresse an dieser Gartenschau in Kirchheim", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Das Gärtnern und Garteln zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Oberösterreicherinnen und Oberösterreich. Blühende Gärten sind die 'Wohnzimmer im Freien'." Organisator Konsulent Bürgermeister a.D. Hans Hartl zeigt sich über das Engagement der Kirchheimerinnen und Kirchheimer erfreut. "An der Aktion haben sich viele Kirchheimerinnen und Kirchheimer beteiligt." Auch öffentliche Plätze, wie der „Europaplatz“ wurden in Schaugärten umfunktioniert. Die Schule gab Auskünfte über ihren naturnahen Schulgarten. Ethnologie Studentinnen und Studenten aus Wien gestalteten einen eigenen "Ethnologie-Garten" und Studentinnen und Studenten von der Kunstuniversität Linz "bespielten" eine Woche vor der Gartenschau das alte Sattlerhaus. Am 2. Juni fand dann gemeinsam mit der Kunstuniversität ein Künstler-Symposium statt. Seit 1. Jänner 2010 darf sich die Gemeinde Kirchheim im Innkreis "Cultural Village of Europe" nennen. Kirchheim ist als erste und einzige Gemeinde Österreichs Mitglied der "Foundation of cultural villages of Europe", die sich die Förderung des dörflichen Lebens zum Ziel gesetzt hat. Bei verschiedensten Veranstaltungen während des ganzen Jahres haben die insgesamt zwölf Mitgliedsdörfer die Gelegenheit, der dortigen Bevölkerung die Kultur ihres Landes vorstellen. Die Initiative "Cultural Village of Europe" wurde 1999 von den Bewohnern des niederländische Dorfes Wijk aan Zee gegründet. Mittlerweile haben zwölf Dörfer aus zwölf Ländern Europas die Charta der Dörfer unterzeichnet. |



Mehr als 7.000 BesucherInnen beim "Gehn ma Garten schaun" von 4. bis 6. Juni im Kulturdorf Europas 2010 Kirchheim 